Es wird gesät.
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Es wird gesät · Beitrag Nr. 205

Treue und Untreue — Beitrag Nr. 205

Zusammengestellt von Jakow Lewen · Ausgabe 2001 · Originalseite 73

Der berühmte Prediger John Wesley, der 53 Jahre lang in ganz England predigte, erlebte einmal Folgendes.

Weil er die Menschen wegen ihrer Sünden zurechtwies, beschloss man, ihn zu töten. Räuber lauerten Wesley auf einer einsamen Straße auf, packten sein Pferd am Zügel, zerrten den Prediger herunter und schlugen ihn grausam. John Wesley leistete keinen Widerstand. Bei der ersten Gelegenheit aber fiel er auf die Knie und betete zum Herrn: „Himmlischer Vater, vergib ihnen!“

Von diesen Worten betroffen, befahl der Anführer der Bande plötzlich: „Schlagt ihn nicht mehr!“ Dann wandte er sich an Wesley und fügte hinzu: „Herr, ich schwöre, dass dir künftig niemand mehr etwas antun wird. Ich bin bereit, dich zu beschützen, selbst wenn ich dafür mein eigenes Leben opfern müsste.“

Der Anführer hieß George Clifton. Keine körperliche Gewalt hatte diesen berüchtigten Räuber und Gottlosen bezwingen können. Doch der Mut und die Demut des Predigers überwältigten ihn.

Durch die Kraft Christi erneuert, widmete Clifton den Rest seines Lebens der Verkündigung des Evangeliums in seinem Land.

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