Unter den Papieren eines verstorbenen Missionars fand man ein besonderes Dokument. Schon als Jugendlicher hatte er Gott ein Gelübde abgelegt: „Heute übergebe ich mich dir in allem Ernst und verspreche, alles, was ich besitze – alle meine Gaben, Fähigkeiten, meine Zeit und mein Vermögen – zur Verherrlichung deines Namens einzusetzen. Ich stelle mich selbst und alles, was ich habe, bedingungslos unter deine Führung. Nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“
Den ersten Eintrag hatte der spätere Missionar an seinem sechzehnten Geburtstag verfasst. Danach erneuerte er ihn jedes Jahr an seinem Geburtstag.
Seit seiner Heirat unterschrieb auch seine Frau. Der letzte Eintrag stammte von seinem fünfundachtzigsten Geburtstag.