Es wird gesät.
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Es wird gesät · Beitrag Nr. 222

Wiedergeburt — Beitrag Nr. 222

Zusammengestellt von Jakow Lewen · Ausgabe 2001 · Originalseite 81

Ein leichtsinniger junger Mann führte ein ausschweifendes Leben und machte Schulden. Um sie zu bezahlen und weiter so leben zu können, begann er, an seinem Arbeitsplatz Geld zu unterschlagen. So sank er immer tiefer. Schließlich war die gestohlene Summe so groß, dass er nichts mehr nehmen konnte. Jede Stunde drohte die Gefahr, entdeckt zu werden. Verzweiflung ergriff ihn, und er beschloss, sich das Leben zu nehmen.

Er verließ das Haus. Sein Weg führte an einer Kirche vorbei, in der gerade Gottesdienst war. Etwas zog ihn hinein, um zuzuhören. Der Prediger las aus dem Buch Hiob: „Gehe ich nach vorn, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so finde ich ihn nicht. Wirkt er zur Linken, so sehe ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so erblicke ich ihn nicht …“ Plötzlich unterbrach der Prediger seine Lesung und rief: „Aber Hiob, Hiob! Warum blickst du denn nicht nach oben?“

Mit göttlicher Kraft trafen diese Worte das Herz des jungen Mannes. Es war ihm so vorgekommen, als bliebe ihm nur ein einziger Ausweg: der Abgrund des Selbstmords. Nun aber begann er, nach oben zu schauen, zu Gott und zu seiner Gnade, die helfen kann, wo menschliche Hilfe nicht mehr möglich ist. Die Worte des Predigers wurden zum Wendepunkt seines Lebens. Durch ihn fand er Jesus Christus, seinen Retter. Er empfing Vergebung seiner Sünden. Dann half ihm der Herr, aus seinen Schulden und seinen verworrenen Geldangelegenheiten herauszukommen. Früher hatte er sein Glück in gottlosen Vergnügungen und in der Sünde gesucht. Nun fand er es in Christus und seinem Wort.

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