Jemand beobachtete einen Reisenden, der in einer dunklen Telefonzelle im Bahnhof stand und telefonieren wollte. Das Telefonbuch war angekettet, und im Dunkeln ließ sich die gesuchte Nummer nur schwer finden.
Der Reisende bat einen vorbeikommenden Gepäckträger um Hilfe. Dieser antwortete: „Schließen Sie die Tür der Zelle, dann geht das Licht an!“
Das gilt auch für das Gebetsleben eines Kindes Gottes. Zuerst muss es in sein Zimmer gehen und die Tür schließen. Dann werden sich ihm Kraft und Licht des Gebets erschließen, und Gottes Wille wird klar. Die geschlossene Tür trennt das Kind Gottes von der Außenwelt und ermöglicht die Gemeinschaft mit Gott.