Der Schriftsteller Alexander Puschkin sammelte verlässliche Augenzeugenberichte über das Leben Jemeljan Pugatschows. Es ist bekannt, dass die erstaunliche Furchtlosigkeit dieses Aufrührers einer ungewöhnlichen Demut und sogar Feigheit wich, als er das Beil des Henkers sah. Pugatschow, durch dessen grausame Hand Tausende gestorben waren, glaubte nicht an Gott. Doch vor seiner Hinrichtung auf dem Schafott bekreuzigte er sich unablässig und blickte zur Kathedrale. Er verbeugte sich nach allen Seiten und murmelte: „Vergib mir, orthodoxes Volk! Erlass mir, worin ich gegen dich gesündigt habe. Vergib mir, orthodoxes Volk …“ Doch das orthodoxe Volk vergab ihm nicht.
Es wird gesät · Beitrag Nr. 309