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Es wird gesät · Beitrag Nr. 373

Historische, archäologische und weitere Erkenntnisse — Beitrag Nr. 373

Zusammengestellt von Jakow Lewen · Ausgabe 2001 · Originalseite 142

Die ersten bedeutenden Schritte bei der Erforschung der antiken Welt unternahmen 1798 Wissenschaftler, die mit Napoleons einmarschierendem Heer nach Ägypten gekommen waren. Damals entdeckte man zum Beispiel den sogenannten Stein von Rosette: einen großen Steinblock, auf dem derselbe Text in ägyptischer und griechischer Sprache eingemeißelt ist. Diese Inschrift half dem französischen Gelehrten Champollion, 1824 die altägyptischen Hieroglyphen zu entziffern. Einige Jahre später bestimmte der britische Diplomat Claudius James Rich die genaue Lage des antiken Babylon und Ninive. Er stellte auch die erste einigermaßen repräsentative Sammlung assyrischer und babylonischer Siegel und Inschriften zusammen.

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