Seit der Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. fand in Ägypten alle vierzehn Jahre eine Volkszählung statt. Die Registrierung erfolgte am Wohnort des Familienoberhaupts. Deshalb mussten die Menschen während der Zählung in ihr Elternhaus zurückkehren. Hauseigentümer erstellten eine Liste sämtlicher Bewohner, gaben Namen und Alter jedes Einzelnen an und bestätigten mit ihrer Unterschrift, dass außer den genannten Personen niemand im Haus lebte. Wie genau man diese Regeln in Palästina befolgte, lässt sich schwer sagen. Nach den Evangelien hielten Josef und Maria die gesetzlichen Vorschriften gewissenhaft ein. Wegen der Volkszählung waren sie in Bethlehem, Josefs Heimatstadt. Die ägyptischen Papyri sprechen für die Glaubwürdigkeit des Berichts des Evangelisten Lukas über Jesu Geburt.
Es wird gesät · Beitrag Nr. 409
Historische, archäologische und weitere Erkenntnisse — Beitrag Nr. 409
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