Einmal kamen einige Gläubige zusammen, um für eine Familie in Not zu beten. Mitten im Gebet klopfte es an der Tür. Draußen stand der Sohn eines gläubigen Bauern.
»Was ist los?«, fragten sie ihn.
»Mein Vater konnte nicht kommen. Er hat mir aufgetragen, seine Gebete auf dem Wagen herzubringen.«
»Wie bitte? Was meinst du damit?«, fragten die Versammelten.
»Ich habe die Gebete meines Vaters mitgebracht. Helft mir, sie hereinzutragen!«
Als sie zum Wagen gingen, sahen sie, woraus die Gebete des Vaters bestanden: einem großen Vorrat an Kartoffeln, Mehl, Rindfleisch, Hafergrütze, Rüben und Äpfeln und dazu allerlei Kleidung …
Man erzählt, dass die Gebetsversammlung daraufhin ein jähes Ende nahm …