An einem dunklen Abend, als draußen ein furchtbarer Sturm tobte, saß ein junger Mann, der direkt am Meer wohnte, in seinem warmen Zimmer und erledigte Hausarbeiten. Plötzlich verspürte er den unwiderstehlichen Drang, alles stehen und liegen zu lassen und trotz des Unwetters sofort hinauszugehen. Er wusste nicht, woher der Drang kam. Weil ihn der Ruf nicht losließ, dachte er, diese innere Stimme müsse von Gott kommen. Er beschloss, ihr zu folgen.
Der Regen goss in Strömen, und der Wind heulte. Der junge Mann eilte zum Wald. Kaum war er zwischen den Bäumen, hörte er jemanden rufen. Es war ein inniges Gebet zu Gott, ein Flehen um Hilfe. Er folgte der Stimme und traf bald auf einen Prediger, der sich in der Dunkelheit verirrt hatte und den Herrn um Hilfe bat.
Voller Freude nahm der junge Mann den durchfrorenen Diener Gottes mit nach Hause und empfing ihn herzlich. Gemeinsam lobten sie Gott und dankten ihm, dass er ihnen so deutlich gezeigt hatte, wie er Gebete hört und erhört.
Aufmerksame Gläubige hören auf Gottes Ruf und tun ohne Zögern, was er ihnen aufträgt.