Ich hielt mehrere Evangelisationsversammlungen in Minneapolis in den Vereinigten Staaten. Nach einer der Versammlungen trat ein gut gekleideter Mann zu mir und sagte:
»Alles, was ich habe, verdanke ich Ihnen!«
Ich sah ihn erstaunt an, denn ich kannte ihn nicht.
»Es gab eine Zeit, da stand ich am Abgrund. Ich hatte keine Arbeit. Meine Frau und meine Töchter hatten mich verlassen, und ich lief in Lumpen herum. Damals kam ich zufällig an Ihrer Kirche in Toronto vorbei und ging hinein. Gerade fand eine Missionskonferenz statt. Ich hörte, was Sie sagten, und manches davon traf mich tief. Sie sagten, niemand könne Gott an Freigebigkeit übertreffen: ›Gebt, und euch wird gegeben! Stellt Gott auf die Probe, dann werdet ihr sehen, wie treu er zu allem steht, was er versprochen hat. Er selbst sagt: Prüft mich doch, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffne und Segen im Überfluss über euch ausgieße!‹ Ich saß da und hörte zu. Um Ihre Worte zu prüfen, versprach ich, einen festen Anteil meines künftigen Lohns für die Verkündigung des Evangeliums zu geben. Das fiel mir leicht, weil ich nichts besaß. Zu meinem Erstaunen fand ich schon in den nächsten Tagen Arbeit. Vom ersten Lohn schickte ich Ihrer Gemeinde den versprochenen Anteil. Bald wurde ich befördert und gab entsprechend mehr.
In kurzer Zeit konnte ich mir alles kaufen, was ich zum Leben brauchte, und mich ordentlich kleiden. Dann bekam ich eine noch bessere Stelle. Meine Frau und meine Töchter kamen zu mir zurück. Ich gab Gott weiterhin, was ich ihm versprochen hatte. Bald waren meine Schulden beglichen. Heute besitze ich in Minneapolis ein eigenes Haus und habe Ersparnisse auf der Bank.
Das alles verdanke ich Ihnen. Ich habe erfahren, dass Ihre Worte wahr waren und Gott sein Versprechen hält.«