In einem Dorf in Indien wandte sich ein dreizehnjähriges Mädchen als Erstes Christus zu. Danach betete und fastete es Tag und Nacht. Es bat Gott, seinen Vater, seine Mutter und die anderen Menschen im Dorf zum Glauben zu führen.
Als das Mädchen eines Tages inständig zum Herrn rief, hatte es eine Vision. Der Retter stand in all seiner Herrlichkeit vor ihm.
»Ich wollte sie schon lange retten. Würde ich aber durch sie Tausende zum Glauben führen, würden sie überheblich. Sie würden meinen, sie seien besser als andere Prediger und Gott habe sie wegen eigener Verdienste gesegnet. Wenn ich ein Gefäß finde, das demütig genug ist, werde ich anfangen, dein Volk zu retten«, sagte Christus.
Das Mädchen ging und erzählte allen von seiner Vision. Innerhalb eines einzigen Jahres wurden neunhundert Menschen zu Jesus geführt.
Der Herr fand in diesem indischen Mädchen einen Menschen, der demütig genug war, um ihm als Werkzeug zu dienen. Findet er auch in uns demütige Gefäße, wird er sein Werk beginnen und seinen Sohn bis an die Enden der Erde verherrlichen.