Es wird gesät.
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Es wird gesät · Beitrag Nr. 582

Die Wege des Herrn — Beitrag Nr. 582

Zusammengestellt von Jakow Lewen · Ausgabe 2001 · Originalseite 227

Ein junger Theologiestudent bemerkte, dass seine Sehkraft nachließ. Er suchte einen Augenarzt auf, um sich eine passende Brille verschreiben zu lassen. Doch seine Augen wurden schlechter, und er meinte, eine längere Ruhepause zu brauchen. Er erklärte sich bereit, ein Jahr lang die Vertretung in einer kleinen Dorfkirche zu übernehmen.

Als sich seine Sehkraft auch in dieser Zeit nicht besserte, ging er zu einem anderen Arzt. Es stellte sich heraus, dass der Optiker versehentlich Gläser eingesetzt hatte, die nicht der Verordnung entsprachen. Der junge Mann hätte sich für ein Opfer des Pechs halten können, wäre ihm während seiner Zeit in der Dorfgemeinde nicht eine liebenswerte junge Frau begegnet, die später seine Frau wurde.

Für gläubige Menschen gibt es kein »Unglück« und kein »Pech«.

Auch ein Mensch mit einer Behinderung hat keinen Grund, über sein »Schicksal« zu klagen. An dem Mann, der blind geboren worden war, zeigte Jesus, dass Gottes Kraft die Wendungen des »Schicksals« überwinden und an die Stelle der Krankheit Segen setzen kann.

Nicht alle Menschen mit einer Behinderung oder Krankheit werden auf wunderbare Weise geheilt. Doch jedes Kind Gottes kann ihm durch die Prüfungen näherkommen, die Gott in seinem Leben zulässt.

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