Der Unteroffizier Fjodor Jefimow, der in der kasachischen Steppe gefangen genommen worden war, berichtet in seinem Buch „Neunjährige Wanderschaft“, was er gesehen und erlebt hatte. Er schildert auch, wie man ihn mit Salz folterte: Man legte ihn in einen Trog mit starker Salzlösung und flößte ihm dieselbe Lösung gewaltsam ein.
Menschen starben an dieser Folter schon am folgenden Tag. Doch Jefimow wollte man nicht bis zum Tod quälen, weil man hoffte, ihn noch dazu zu bringen, den Islam anzunehmen. Nach der Salzfolter gaben die Peiniger ihrem Opfer deshalb heißes Schaffett zu trinken, um es wieder zu Kräften zu bringen. Am dritten Tag ließen sie ihn frei, ohne ihr Ziel erreicht zu haben.