Der russische Schriftsteller und gesellschaftlich engagierte Iwan Nepljujew gewöhnte sich schon als Kind an, täglich im Evangelium zu lesen. In seinem Buch „Was ist Wahrheit?“ betonte er: „Jeder Gläubige ist verpflichtet, Gottes Wort gründlich zu kennen und selbst den Willen des himmlischen Vaters zu tun. Zu meinen, das Bibellesen sei Sache der Geistlichen und ein gewöhnlicher Christ müsse ihren Inhalt überhaupt nicht kennen, ist ebenso unsinnig wie die Behauptung, Lesen zu können oder den Inhalt eines Wissensgebiets zu kennen sei allein Sache des Lehrers. Der Schüler dürfe nichts wissen und sich damit begnügen, den Lehrer als Lehrer und das Wissen als Wissen anzuerkennen und dem Lehrer und den Schülern Zeichen der Achtung zu erweisen. Offensichtlich wäre ein solches Verhalten unsinnig. Und doch halten sich Menschen, die von sich selbst und ihren geistigen Fähigkeiten sehr überzeugt sind, für gläubige Christen und verhalten sich Gottes Wort gegenüber genau so.“
Es wird gesät · Beitrag Nr. 117
Große Persönlichkeiten über die Bibel — Beitrag Nr. 117
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