Heinrich Heine, der sein Leben lang unter seinem Unglauben gelitten und alles Heilige mit beißendem Spott bedacht hatte, mochte als ein Mensch erscheinen, den die Frage nach der Seele und der Ewigkeit niemals beunruhigte: An solchen Fragen schien er scherzend vorüberzugehen.
Doch in seinem Testament schrieb Heine, er habe schon vor vier Jahren alle Philosophie verworfen und sterbe im Glauben an Gott. Er bitte ihn um Vergebung für seine leichtfertig verbrachte Jugend.