In einer Stadt beschloss die Polizei, Autofahrer zu belohnen, die einander den Vortritt ließen. Mit einer beträchtlichen Summe an Dollars fuhren die Polizisten auf die Autobahn. Doch den ganzen Tag über verdiente nur ein einziger Fahrer eine Belohnung, weil er einem anderen die Vorfahrt überlassen hatte. Die übrigen Fahrer hatten zwar keine Belohnung verdient, aber auch kein Gesetz verletzt. Sie hielten sich an die Verkehrsregeln. Ihnen fehlte jedoch die Höflichkeit, die der Verkehrssicherheitsverband dieser Stadt von ihnen erwartete und für die er bereit war, Dollars auszuzahlen.
Viele Gläubige haben einen völlig richtigen Glauben und kennen die gesunde Lehre Christi. Obwohl sie im Leben moralisch handeln, fehlt ihnen jedoch jene Tugend, von der das vierte Kapitel des Philipperbriefes spricht. Diese Tugend kommt nicht allen zugute, die mit ihr in Berührung kommen. Die außergewöhnliche Tugend des Gläubigen ist ein zusätzliches Merkmal, das Gottes Kinder von den guten, aber nicht wiedergeborenen Menschen um uns herum unterscheidet.
Erkennen die Menschen an euch christliche Wesenszüge?