„Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ (Johannes 5,8).
Von seelischem Leid niedergedrückt ging ein einsamer, zutiefst unglücklicher Mann eine verlassene Straße in England entlang. Er ging, bis er völlig erschöpft stehen blieb und sich an einen fremden Zaun lehnte. Dort hörte er zufällig zwei Mädchen auf der anderen Seite des Zauns sprechen. Sie unterhielten sich über eine Predigt, die sie an diesem Tag gehört hatten. Eines sagte:
„Ich habe diesen Prediger zum ersten Mal gehört, aber seine Worte haben mich sehr gestärkt. Einen seiner Sätze kann ich nicht vergessen. Als er davon sprach, wie Christus den Gelähmten heilte, fügte er hinzu: Die Welt hat ihr Sprichwort geprägt: ‚Wie man sich bettet, so liegt man.‘ Doch der Retter, der unendlich größer ist als die Welt, sagt etwas anderes: ‚Nimm dein Bett und geh! Deine Sünden sind dir vergeben!‘“
Auch der gequälte, verzweifelte Mann auf der anderen Seite des Zauns nahm die gnädigen Worte Christi in sein Herz auf. Gottes Geist nahm dem armen Wanderer die Last ab, die ihn bedrückte.