Als ich einmal schwer krank in Menton lag, besuchte mich ein Bruder in Christus und sagte:
„Mein lieber Freund, Sie sind nun nach Mara geraten.“
„Ja“, antwortete ich, „und das Wasser ist bitter.“
„Aber Mara ist besser als Elim“, entgegnete er. „Denn in Elim trank Israel nur Wasser und aß Früchte von den Palmen, und all das ging sehr bald vorüber. Über Mara dagegen lesen wir, dass Gott seinem Volk dort Gesetze und Ordnungen gab. Gesetz und Recht werden bewahrt und werden bestehen bleiben, solange Israel ein Volk ist. So hat Mara mehr Vorzüge als Elim.“
Ich dankte meinem Freund für diese gute Lehre. Wenn wir wirklich Gottes Volk sind, werden wir bis zuletzt erfahren, wie wahr diese Worte sind: Mara mit seinem bitteren Wasser ist dennoch unvergleichlich besser als Elim. Und wenn wir seine Bitterkeit jetzt auch nicht verstehen, werden wir später erkennen, dass darin nichts Bitteres lag, sondern eine unaussprechliche Süße, die uns in alle Ewigkeit nicht mehr genommen wird.