Es wird gesät.
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Es wird gesät · Beitrag Nr. 380

Historische, archäologische und weitere Erkenntnisse — Beitrag Nr. 380

Zusammengestellt von Jakow Lewen · Ausgabe 2001 · Originalseite 144

Nachdem die altrussische Fürstin Olga das Christentum angenommen hatte, schlug sie auch ihrem Sohn Swjatoslaw vor, sich taufen zu lassen. Doch der kriegerische Fürst antwortete: „Meine Gefolgschaft würde mich auslachen.“

Swjatoslaws Sohn Wladimir handelte klüger. Auf den Rat der Bojaren sandte er zehn weise Männer aus, um zu erkunden, wo und wie die Menschen Gott dienten und welcher Glaube der beste sei.

Nach ihrer Rückkehr lobten die Gesandten vor allem das Christentum. Über den harmonischen Gesang in der Sophienkirche in Konstantinopel sagten sie: „Wir wussten nicht, ob wir auf der Erde standen oder im Himmel.“

Bald ließ Wladimir sich in Konstantinopel taufen und rief danach: „Jetzt habe ich den wahren Gott erkannt!“

Nach seiner Rückkehr nach Kiew schlug er seinen zwölf Söhnen vor, sich ebenfalls taufen zu lassen. Sie empfingen die Taufe in einer Quelle, die in Kiew unter dem Namen Chreschtschatyk bekannt ist.

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