Im neunten Kapitel des Buches Daniel sagt der Heilige Geist, dass Kriege und Zerstörungen bis zum Ende der Zeiten nicht aufhören werden. Trifft das zu?
Im Februar 1914 fand in Los Angeles eine prophetische Konferenz statt. Besonders beachtete man Jesu Vorhersagen über Kriege, Seuchen, Hungersnöte und Erdbeben vor seiner Wiederkunft.
Die Gegner der Konferenz erklärten dagegen, dank der menschlichen Vernunft werde es bald überhaupt keine Kriege mehr geben. „Wir werden die Schwerter zu Pflugscharen schmieden und das Kriegführen nicht mehr lernen“, schrieben sie. Nach Ansicht dieser Träumer würden wir in einer von Gesetzgebern geschaffenen Friedenswelt leben.
Das war im Februar 1914. Intellektuelle und Liberale verspotteten die Teilnehmer der prophetischen Konferenz. Doch was geschah? Wenige Monate später wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand von einem bosnischen Nationalisten ermordet, und die ganze Welt wurde in den Ersten Weltkrieg hineingezogen.