Es wird gesät.
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Es wird gesät · Beitrag Nr. 424

Taufe — Beitrag Nr. 424

Zusammengestellt von Jakow Lewen · Ausgabe 2001 · Originalseite 166

Im vierten Jahrhundert, als das Christentum in Ägypten verkündigt wurde, suchte ein junger Glaubensbruder den großen Makarios auf.

„Vater“, fragte er, „was bedeutet es, mit Christus gestorben und begraben zu sein?“

„Mein Sohn“, antwortete Makarios, „erinnerst du dich an unseren Bruder, der vor Kurzem gestorben und begraben worden ist? Geh zu seinem Grab und sage ihm alles Schlechte, das du über ihn gehört hast. Sage ihm, dass wir froh sind, dass er gestorben ist, und dankbar, dass wir ihn los sind. Geh, mein Sohn, sage ihm das alles und höre, was er dir antwortet.“

Der junge Mann tat, was ihm aufgetragen war, und kam zurück.

„Was hat unser Bruder geantwortet?“, fragte Makarios.

„Vater, wie hätte er etwas sagen können? Er ist tot!“

„Geh noch einmal, mein Sohn, und sage ihm alles Gute und Schmeichelhafte, das du über ihn gehört hast. Sage ihm, wie sehr er uns fehlt, wie heilig er war, welch großes Werk er getan und wie er der Gemeinde geholfen hat. Komm dann wieder und sage mir, was er antwortet.“

Der junge Mann begann, den Sinn der Lektion zu verstehen. Er ging wieder zum Grab und sagte dem Verstorbenen viele gute Worte. Dann kehrte er zu Makarios zurück.

„Er antwortet nichts, Vater. Er ist tot und begraben.“

„Nun weißt du, mein Sohn, was es bedeutet, mit Christus gestorben zu sein. Lob und Tadel bedeuten dem, der mit Christus gestorben und begraben ist, gleichermaßen nichts.“

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