Einmal träumte ich, ich ginge mit Christus am Meer entlang. Vor meinen Augen zog mein ganzes Leben wie ein Film vorüber. Ich sah meine Fußspuren und daneben die Spuren Christi. Als das letzte Bild vorübergezogen war, blickte ich zurück und sah, dass an manchen Stellen nur eine Spur im Sand zu erkennen war. Sie führte durch die schwersten Zeiten meines Lebens. Das verstand ich nicht.
Ich wandte mich an Christus: „Als ich dir nachfolgte und dir alles gab, was ich hatte, versprachst du, immer bei mir zu sein. Doch ausgerechnet in den schwersten Stunden meines Lebens sehe ich nur meine eigenen Spuren. Warum hast du mich gerade dann verlassen, als ich dich so dringend brauchte?“
Christus nahm meine Hand und sagte: „Ich habe dich nie allein gelassen, erst recht nicht in den Augenblicken, in denen du müde warst und Hilfe brauchtest. Die Spuren, die du siehst, sind meine. In diesen schweren Zeiten habe ich dich auf meinen Armen getragen.“