Zwei Freunde aus Kindertagen lebten als Erwachsene in derselben Stadt. Beide waren Anwälte. Einer hatte die Rettung durch Christus angenommen, der andere nicht. Der Freund, der sich nicht bekehrt hatte, stand vor einer langen Reise. Der gläubige Anwalt verspürte den starken Drang, ihm von Christus und der Rettung zu erzählen. Auf dem Weg zum Hafen wollte er es tun, brachte es aber aus irgendeinem Grund nicht über sich. Dann ging er mit seinem Freund an Bord des Dampfers, um sich zu verabschieden und ihn zugleich zu Christus einzuladen. Doch es war zu spät. Über Lautsprecher wurden die Besucher gebeten, das Schiff zu verlassen. Der gläubige Mann beruhigte sich damit, dass er nach der Rückkehr seines Freundes mit ihm reden würde. Zwei Monate später erfuhr er jedoch, dass sein Freund unerwartet gestorben war. Als er dessen Foto betrachtete, quälte ihn das Gewissen. Voller Schmerz dachte er daran, dass er Gott untreu gewesen war. »Ich hatte nur noch diesen einen Tag, um ihm von meinem Glauben zu erzählen, und ich habe ihn verstreichen lassen!«
Lieber gläubiger Leser, schiebe nicht auf morgen, was du heute tun sollst. Sprich heute mit den Menschen über Christus. Sprich jetzt mit ihnen!