In Italien bat ein Mann, der viele Jahre im Gefängnis verbracht hatte, um Begnadigung, damit er den Rest seines Lebens in Freiheit verbringen könne. Der Justizminister vermerkte auf dem Gesuch: „Begnadigen unmöglich, im Gefängnis belassen“, und legte es König Umberto I. zur Genehmigung vor.
Der König las das Gesuch des Gefangenen aufmerksam durch, nahm die Feder und verschob das Komma seines Justizministers um ein Wort nach links. Nun lautete der Satz: „Begnadigen, unmöglich im Gefängnis belassen.“ Darunter schrieb er: „Genehmigt“, und setzte seine Unterschrift darunter.
Der Gefangene wurde freigelassen.