Im Jahr 320 erhielten die Truppen des Römischen Reiches in Armenien den Befehl, dem Kaiser Opfer darzubringen. Vierzig christliche Offiziere weigerten sich. Der Militärtribun wollte sie nicht verlieren und versuchte deshalb, sie umzustimmen.
Doch über ihre Unbeugsamkeit erzürnt, verurteilte er sie schließlich zum Tod.
Es war der 10. März. Die Offiziere mussten sich ausziehen und wurden auf das Eis des Flusses Kızıl geführt. Dort standen sie die ganze Nacht. Am Ufer brannte ein Feuer. In einem Becken war heißes Badewasser für diejenigen vorbereitet, die Christus verleugnen würden. Stunde um Stunde forderte man sie auf, dem Kaiser zu opfern und dadurch ihr Leben zu retten. Am Morgen waren nur noch wenige am Leben. Auch diese wurden mit dem Schwert getötet.