Ein Bauer erbte eine alte spanische Bibel. Er konnte sie nicht lesen und wusste nicht, was er damit anfangen sollte. Da fiel ihm ein, dass in seiner Gegend eine mexikanische Familie wohnte. Er ging zu ihr und klopfte an die Tür. Der Vater der großen Familie öffnete. Der Bauer sagte: „Ich habe ein Geschenk für Sie. Diese Bibel ist auf Spanisch, und Sie können sie lesen. Bitte nehmen Sie sie.“
„Gracias, gracias! Danke!“, antwortete der Mexikaner.
Einige Zeit verging, und der Bauer hatte die Begebenheit vergessen. Eines Tages klopfte es an seiner Tür. Als er öffnete, stand der Mann vor ihm, dem er die Bibel geschenkt hatte.
„Erinnern Sie sich, dass Sie uns eine Bibel gegeben haben?“, fragte er. „Wir haben sie gelesen und sind jetzt gerettet, weil wir den Herrn Jesus Christus angenommen haben. Hier steht, dass Gläubige sich taufen lassen sollen. Ich bin gekommen, um zu fragen, ob ich mit meiner Familie die Wassertaufe empfangen kann.“
Der Pastor der örtlichen Gemeinde übernahm die Angelegenheit und taufte sie.
Später brach im Haus der mexikanischen Familie ein Feuer aus. Die Nachbarn, die zur Hilfe eilten, sahen, wie der Mann in das brennende Haus lief und mit der Bibel in den Händen wieder herauskam. Er freute sich, denn sie war Gottes Wort und sein ewiger Schatz.
Die Schrift wirkt auf übernatürliche Weise auf die Seelen der Menschen. So ist Gottes Wort: „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.“