Ein verdienter General erzählte folgende Begebenheit aus seinem eigenen Leben.
Sein Sohn war als Leutnant an der Front. Ein Angriff begann. Der Vater führte seine Division zum Sturm. Als er über das Schlachtfeld vorrückte, bemerkte er einen gefallenen Batterieoffizier am Weg. Er erkannte in ihm seinen Sohn. Sein erster väterlicher Impuls war, bei dem geliebten Sohn stehen zu bleiben und sich seinem Schmerz hinzugeben. Doch die Pflicht verlangte von ihm, den Angriff fortzusetzen. So beugte er sich rasch hinab, drückte einen hastigen Kuss auf die kalten Lippen seines Sohnes und führte seine Soldaten ohne Verzögerung weiter zum Angriff.